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Online Schulung

Arbeitssicherheit
Baustellen-Sicherheitsunterweisung
Ungesicherte Wege, fehlende PSA, Brandrisiken und Notfälle verlangen auf Baustellen sichere Entscheidungen. Teilnehmende trainieren in neun interaktiven Modulen den richtigen Umgang mit Gefahren, Mängeln und Notfallsituationen – praxisnah und direkt auf den Arbeitsalltag übertragbar.

Status

Fortschritt 0/10

Fällig bis

Geschätzte Lernzeit

2:30

Stunden

Verfügbare Sprachen

DE

ab

149€

pro Lizenz, zzgl. MwSt.

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Kursbeschreibung

Das On-Site Offering – Baustellensicherheit Basistraining führt durch typische Arbeitsumgebungen und Gefährdungen auf einer Baustelle: Zutritt und Wegeführung, Gefahrenbereiche, Ordnung und Sauberkeit, persönliche Schutzausrüstung, Brandschutz sowie Erste Hilfe. Realistische Situationen zeigen, wie schnell offene Absperrungen, blockierte Fluchtwege, ungeeignete PSA, feuergefährliche Arbeiten oder unklare Abläufe im Notfall Menschen gefährden können. Das Training ergänzt die unternehmensinterne jährliche Unterweisung; maßgeblich bleiben die gesetzlichen Vorschriften und die Regelungen Ihres Unternehmens. Teilnehmende erkunden die Baustelle, prüfen Zonen und Arbeitsmittel, treffen Entscheidungen in Quizformaten, beseitigen ausgewählte Mängel, koordinieren Alarm- und Notfallsituationen und wenden Schutzmaßnahmen praktisch an. Neun einzeln wiederholbare Module, ein Abschlusstest und Handouts zu jedem Modul unterstützen den Transfer. So stärken Sie Aufmerksamkeit, Handlungssicherheit und eine gemeinsame Sicherheitskultur in Ihrem Team.

An wen richtet sich das Training

Das Training richtet sich an Mitarbeitende und weitere auf Baustellen tätige Personen, die sich im Baustellenbereich bewegen, Arbeitsmittel und PSA nutzen, Mängel erkennen oder in Alarm- und Notfallsituationen richtig handeln müssen.
Welche Inhalte werden in der Schulung behandelt?
Teilnehmende prüfen, wann sie eine Baustelle betreten dürfen, welche Unterweisung und Anmeldung erforderlich sind und welche Pflichten sich aus der DGUV Vorschrift 1 und weiteren Regelwerken ergeben. Sie bewerten Fahrlässigkeit, grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz und ordnen typische Gefahrenbereiche ein.
Teilnehmende bewegen sich auf offiziellen Fußwegen, respektieren Absperrungen und unterscheiden die Zuständigkeiten von Sicherheitsbeauftragten, Ersthelfenden, SiGeKo, Arbeitgeber, Beschäftigten, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Bauleitung. Sie melden Mängel, sichern akute Gefahren und stoppen unsichere Situationen.
Teilnehmende räumen Sammelstellen, Verkehrswege, Fluchtwege und Notausgänge frei, richten Lagerflächen ein und beachten vorgegebene Mindestabstände. Sie kontrollieren Beleuchtung, erkennen Stolperstellen und sichern Materialien gegen Wegrollen.
Teilnehmende wählen Standard-PSA und ergänzende PSA passend zur Tätigkeit aus, bewerten ihre Schutzwirkung und erkennen fehlende Ausrüstung beim Trennschleifen, Bohren, Vermessen, Arbeiten an offenen Kanten und Einweisen von Fahrzeugen. Sie prüfen PSA auf Schäden und leiten bei Mängeln die richtigen Schritte ein.
Teilnehmende folgen im Alarmfall gekennzeichneten Fluchtwegen, suchen die Sammelstelle auf und erkennen typische Evakuierungsfehler. Sie bewerten Brandrisiken, treffen Schutzmaßnahmen bei feuergefährlichen Arbeiten und prüfen Möglichkeiten zur Vorbeugung von Brandstiftung.
Teilnehmende sichern Unfallstellen, beachten den Eigenschutz, wenden die Rettungskette an und finden Verbandskasten, AED und Ersthelfenden-Übersicht. Sie versorgen eine einfache Verletzung, dokumentieren Erste-Hilfe-Leistungen und koordinieren bei einem Stromunfall Notruf, Fachkräfte, Ersthelfende und Rettungsdienst.

Modulübersicht

Modul 1
Grundlagen und Gefahrenbereiche Teilnehmende checken auf der Baustelle ein, entscheiden über Zutrittsvoraussetzungen und PSA-Pflichten, prüfen Aussagen zur DGUV Vorschrift 1 und ordnen Fehlverhalten als Fahrlässigkeit, grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz ein. Bei der Erkundung von Kranbereich, Großmaschinenbereich, Hubarbeitsbühne, Baugrube, Gerüst, Rohbau, Sammelplatz und Container erkennen sie Gefahren, bewerten Absicherungen und setzen einen fehlenden Zwischenholm ein.
Modul 2
Wege, Rollen und Umgang mit Mängeln Auf der Baustelle zählt jeder sichere Weg. Offizielle Routen werden genutzt, Abkürzungen bewusst vermieden und Zuständigkeiten richtig eingeordnet. Mängel werden erkannt, strukturiert gemeldet und bei akuter Gefahr so behandelt, dass Risiken für alle reduziert werden.
Modul 3
Ordnung und Sauberkeit Teilnehmende laufen den offiziellen Fußgängerweg ab, vermeiden Abkürzungen und klären die Zuständigkeiten wichtiger Rollen auf der Baustelle. Bei einem Kontrollgang bewerten sie offene Absperrungen, Stolperstellen, fehlende PSA, Material auf Wegen und eine defekte Leiter. Sie entscheiden, wann ein Mangel zu melden, durch befähigte Personen zu beheben oder bei akuter Gefahr durch Stoppen und Absichern zu behandeln ist.
Modul 4
Grundlagen persönliche Schutzausrüstung (PSA) Teilnehmende unterscheiden Standard-PSA und ergänzende PSA, wählen am Spind die erforderliche Ausrüstung aus und betreten das Baufeld vollständig ausgestattet. An realistischen Szenen bewerten sie die Schutzwirkung von Helm, Sicherheitsschuhen, Schutzbrille, Warnkleidung und Schutzhandschuhen und ordnen die Ausrüstung den jeweiligen Gefahren zu.
Modul 5
Schutzausrüstung richtig einsetzen und prüfen Teilnehmende finden fünf Arbeitssituationen und wählen die jeweils fehlende PSA beim Trennschleifen, Vermessen, Arbeiten an offenen Kanten, Bohren und Absichern der Baustellenzufahrt aus. Sie unterscheiden Pflichten zur Bereitstellung und Benutzung, prüfen Schutzbrille, Schutzhandschuhe, Sicherheitsschuhe und Helm auf Schäden und nehmen defekte PSA aus der Benutzung.
Modul 6
Brandschutz – Verhalten im Alarmfall Teilnehmende prüfen Fluchtwege und Sammelstelle auf Hindernisse, reagieren auf eine Alarmierung und folgen dem gekennzeichneten Fluchtweg. An der Sammelstelle treffen sie Entscheidungen zum Verbleib im sicheren Bereich, zu Wertgegenständen, Rauchverbot und freizuhaltenden Wegen. Anschließend identifizieren sie Fehler in der Evakuierung und ordnen Aufgaben von Sammelstellenkoordinator, Brandschutzhelfer und Brandwache ein.
Modul 7
Brandschutz – Brandrisiken vermeiden Teilnehmende erkennen Brandrisiken bei feuergefährlichen Arbeiten, entfernen oder bedecken brennbare Materialien und bewerten die Aufgaben einer Brandwache während und nach der Tätigkeit. Sie beziehen den Erlaubnisschein für feuergefährliche Arbeiten ein und prüfen Maßnahmen gegen Brandstiftung, darunter Abstand brennbarer Materialien zum Bauzaun, Sichtschutz und Videoüberwachung.
Modul 8
Grundlagen und Hilfsmittel Teilnehmende prüfen die Grundsätze beim Auffinden einer verletzten Person, bringen die Rettungskette in die richtige Reihenfolge und finden Verbandskasten, automatisierten externen Defibrillator sowie die Übersicht der anwesenden Ersthelfenden. Sie erkunden wichtige Inhalte des Verbandskastens und entscheiden, welches Hilfsmittel in unterschiedlichen Situationen eingesetzt wird.
Modul 9
Erste Hilfe – In Notfallsituationen richtig handeln Teilnehmende reagieren auf einen Leitersturz, prüfen die Situation, sprechen die verletzte Person an, versorgen eine einfache Verletzung und dokumentieren die Erste-Hilfe-Leistung. In einem Stromunfall-Szenario beachten sie den Eigenschutz, erkennen unsichere Zustände, koordinieren Notruf, Elektrofachkraft und Ersthelfende und übergeben klare Informationen an den Rettungsdienst.
Modul 10
Verständniskontrolle Nach Abschluss der neun Module überprüfen Teilnehmende ihr Wissen in einem Abschlusstest. Angaben zu Dauer, Bestehensgrenze, Anzahl der Versuche oder einem Nachweis sind in den Unterlagen nicht enthalten.

Häufig gestellte Fragen

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier. Vereinbaren Sie alternativ ein unverbindliches Beratungsgespräch.

TOUGH geht über klassische E-Learnings hinaus: Digitale, realitätsnahe Simulationen bilden Baustellen, Bahnhöfe oder Straßen praxisnah ab. Mitarbeitende trainieren sichere Entscheidungen im „Serious Gaming“-Format – das steigert die Trainings-Effektivität, Motivation und nachweislich die Lernwirksamkeit. Als Tochter von HOCHTIEF bringt TOUGH zudem echtes Branchen-Know-how in die Inhalte ein.
Sie legen zunächst fest, wie viele Lizenzen benötigt werden. Die gekauften Lizenzen können anschließend im TOUGH Dashboard einfach per E-Mail-Adresse oder CSV-Import zugewiesen werden. Die Teilnehmenden absolvieren die Schulung anhand realer Arbeitssituationen in interaktiven Simulationen und praxisnahen Szenarien. Zum Abschluss erfolgt ein Abschlusstest zur Überprüfung des Lernerfolgs. Teilnahmen, Ergebnisse und Zertifikate werden automatisch erfasst und zentral dokumentiert. Dadurch stehen alle Nachweise jederzeit übersichtlich für Audits und interne Dokumentationen bereit.
Die Kosten richten sich nach Anzahl der Teilnehmenden und gewähltem Paket. Pro Lizenz erhalten Sie Zugriff auf das gesamte TOUGH Training Portfolio. Durch das digitale Schulungsformat können insbesondere bei größeren Teams Zeit- und Kostenaufwände deutlich reduziert werden.
Ja. Trainings können zentral verwaltet und mehreren Mitarbeitenden gleichzeitig zugewiesen werden. Teilnehmende benötigen jeweils ein eigenes Endgerät. Fortschritte, Ergebnisse und Zertifikate sind jederzeit übersichtlich im Dashboard einsehbar.
Die Prüfung kann wiederholt werden. Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Teilnehmenden die Inhalte sicher verstehen und korrekt anwenden können.
Das Zertifikat wird nach erfolgreichem Abschluss automatisch digital erstellt und steht unmittelbar zur Verfügung.
Ja. Inhalte können jederzeit erneut aufgerufen und zur Auffrischung genutzt werden.
Ja. Die Schulung kann jederzeit unterbrochen werden. Bei bearbeiteten/ abgeschlossenen Modulen wird der Fortschritt gespeichert. Begonnene, aber noch nicht abgeschlossene Module werden nicht zwischengespeichert und müssen von vorne bearbeitet werden, sobald die Schulung geschlossen wird.

Digitale Sicherheitstrainings für Bau und Infrastruktur

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HOCHTIEF setzt als internationaler Infrastrukturkonzern mit rund 62.000 Mitarbeitenden intern auf innovative, skalierbare Schulungstechnologien, die Mitarbeitende praxisnah und effektiv auf Risiken vorbereiten und so vor Unfällen schützen. Mit TOUGH Training als HOCHTIEF-Tochter wird diese Erfahrung für den externen Markt zugänglich – für mehr Sicherheit in der Bau- und Infrastrukturbranche. TOUGH entwickelt digitale Sicherheitsschulungen für Bau, Infrastruktur, Straße, Gleis und Büro. Die browserbasierten Trainings verbinden reale Praxisanforderungen mit moderner 3D-Technologie, interaktiver Didaktik und fundierter Sicherheitsexpertise. Mit Einsätzen in mehr als vier Ländern und über 5.000 geschulten externen Mitarbeitenden unterstützt TOUGH Unternehmen dabei, Pflichtschulungen effizient, nachvollziehbar und praxisnah umzusetzen. Die mehrsprachigen, zertifizierten Schulungslösungen lassen sich flexibel in bestehende Prozesse integrieren und können offizielle Pflichtunterweisungen ersetzen.

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Im Handout finden Sie die wichtigsten Inhalte, Regeln und Praxishinweise der Schulung übersichtlich zusammengefasst. Es dient als praktische Unterstützung zum Nachlesen, Vertiefen und Anwenden im Arbeitsalltag.

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