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Online Schulung

Straßensicherheit
RSA 21 Schulung - Teil A, B, C, D
Hohe Geschwindigkeiten, wechselnde Verkehrsführungen und Arbeiten nahe am fließenden Verkehr machen jede Absicherung anspruchsvoll. Teilnehmende planen, errichten und kontrollieren Arbeitsstellen innerorts, auf Landstraßen und Autobahnen und treffen sichere Entscheidungen nach RSA 21.

Status

Fortschritt 0/15

Fällig bis

Geschätzte Lernzeit

8:00

Stunden

Verfügbare Sprachen

DE

ab

149€

pro Lizenz, zzgl. MwSt.

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Kursbeschreibung

Arbeiten im öffentlichen Straßenraum verbinden wechselnde Verkehrsführungen, begrenzte Arbeitsräume und hohe Anforderungen an Sichtbarkeit, Abstände und Zuständigkeiten. Das Training behandelt die rechtlichen Grundlagen, die Planung und Vorbereitung von Arbeitsstellen, Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen, Sicherungsfahrzeuge, Aufbau und Betrieb sowie Kontrollen nach besonderen Ereignissen. Die Szenarien reichen von innerörtlichen Straßen und Landstraßen bis zu Arbeitsstellen auf Autobahnen. Teilnehmende ordnen Gesetze, Verordnungen und Regelwerke ein, prüfen Regelpläne und örtliche Gegebenheiten, wählen Material aus, kontrollieren Fahrzeuge und setzen Verkehrsabsicherungen praktisch um. Sie reagieren auf ausgefallene Warnleuchten, umgestürzte oder verdrehte Elemente, Unwetterfolgen, Notfälle und Umweltgefahren. Direkte Rückmeldungen und Aufbausimulationen stärken einheitliche Entscheidungen, frühzeitige Mängelerkennung und sichere Abläufe im Unternehmen. Die Szenarien ergänzen die unternehmensinterne jährliche Unterweisung; maßgeblich bleiben die gesetzlichen Vorschriften und die Regelungen Ihres Unternehmens.

An wen richtet sich das Training

Mitarbeitende und verantwortliche Personen, die Arbeitsstellen im öffentlichen Verkehrsraum planen, vorbereiten, einrichten, betreiben oder kontrollieren. Dazu zählen insbesondere Straßenwärter, Auftragnehmer und Verkehrssicherer bei Maßnahmen innerorts, auf Landstraßen und Autobahnen.
Welche Inhalte werden in der Schulung behandelt?
Teilnehmende bewerten Gefahren an Arbeitsstellen im Straßenraum, halten Schutz- und Sicherheitsbereiche frei und entscheiden, wie sie sich bei ausgefallenen Warnleuchten oder unmittelbar neben dem fließenden Verkehr sicher verhalten.
Teilnehmende ordnen Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften und technische Regelwerke ein, unterscheiden Zuständigkeiten und leiten aus der verkehrsrechtlichen Anordnung verbindliche Schritte für Planung, Aufbau und Änderungen ab.
Teilnehmende prüfen Straßentyp, Arbeitsstellentyp, persönliche Schutzausrüstung, Sicherheitsabstände, Regelpläne und örtliche Besonderheiten und entscheiden, wann Planungen angepasst oder mit zuständigen Stellen abgestimmt werden müssen.
Teilnehmende wählen Verkehrszeichen, Zusatzzeichen, Absperrmaterialien, Warnleuchten und Aufstellvorrichtungen aus, kontrollieren Sicherungsfahrzeuge und bauen Haltverbote sowie Verkehrsabsicherungen standsicher und in der richtigen Reihenfolge auf.
Teilnehmende kontrollieren eingerichtete Arbeitsstellen, bewerten Abweichungen und Mängel, sichern Gefahrenstellen, veranlassen geeignete Maßnahmen und stellen die Wirksamkeit der Verkehrsabsicherung nach Betriebseinflüssen oder Unwettern wieder her.
Teilnehmende koordinieren Arbeitsabläufe mit klarer Kommunikation, wenden das TOP-Prinzip und die Rettungskette an, reagieren auf austretende Betriebsstoffe und Umweltgefahren und festigen den Aufbau der Regelpläne CI-4 und CII-4 in Top-down-Simulationen.

Modulübersicht

Modul 1
Intro Überflug über das kommende Szenario: Die Teilnehmenden erhalten einen kurzen Einblick in typische Gefahrensituationen im Straßenraum sowie in die Trainingsumgebung und den Ablauf der kommenden Schulungsmodule.
Modul 2
Gefahrenszenario In einem simulierten Unfallszenario bewegen sich Teilnehmende innerhalb einer abgesicherten Arbeitsstelle und prüfen, wie eine defekte Warnleuchte sicher ausgetauscht werden kann. Sie unterscheiden Arbeits- und Verkehrsbereich, ordnen RSA 21 und ASR A5.2 ein und halten den seitlichen Sicherheitsabstand beziehungsweise SQ-Bereich frei. Fehlentscheidungen verdeutlichen die möglichen Folgen einer Annäherung an den fließenden Verkehr.
Modul 3
Rechtliche Grundlagen Teilnehmende analysieren Unfallbeispiele und ordnen Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften und technische Regelwerke in die richtige Hierarchie ein. Sie prüfen die Bedeutung von RSA 21, StVO, VwV-StVO, verkehrsrechtlicher Anordnung, Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen. An Fallbeispielen bewerten sie Verantwortung, Haftung und mögliche rechtliche Folgen von Handlungen oder Unterlassungen.
Modul 4
Planung und Vorbereitung Teilnehmende ordnen die Teile A, B, C und D den passenden Straßensituationen zu und prüfen zentrale Planungsgrundsätze. Sie unterscheiden die Rollen von Straßenverkehrsbehörde, Straßenbaubehörde und Auftragnehmer beziehungsweise Verkehrssicherer, bewerten Inhalte der verkehrsrechtlichen Anordnung, wählen PSA aus und kontrollieren Sicherheitsabstände. In Regelplanaufgaben erkennen sie Fehler und priorisieren Schritte bei unerwarteten Abweichungen.
Modul 5
Durchführung und Betrieb Teilnehmende ordnen Gefahrenzeichen, Vorschriftzeichen, Richtzeichen, Zusatzzeichen und Verkehrseinrichtungen korrekt zu. Sie prüfen Reflexionsklassen, RAL-Gütezeichen, Schildgrößen, Montagehöhen, Kombinationen am Schaftrohr und standsichere Aufstellungen. Anschließend wählen sie Absperrmaterialien, Warnleuchten und Vorwarneinrichtungen aus und kontrollieren die Kennzeichnung und Ausstattung von Arbeits- und Sicherungsfahrzeugen.
Modul 6
Kontrolle und Aufrechterhaltung Nach einem Unwetter führen Teilnehmende eine Kontrollfahrt durch und bewerten ein umgestürztes Verkehrszeichen sowie ausgefallene Warnleuchten. Sie entscheiden, welche Mängel selbst behoben werden können und wann eine passend ausgerüstete Kolonne erforderlich ist. Weitere Aufgaben behandeln Rücksicherung, Sichtbarkeit, Wirksamkeit und die Reihenfolge Sichern, Beheben und Dokumentieren.
Modul 7
Gefahren und Umwelt Eine simulierte Kollision mit einem Sicherungsfahrzeug auf einer Autobahn macht die Folgen hoher Geschwindigkeiten sichtbar. Teilnehmende ordnen Schutzmaßnahmen nach dem TOP-Prinzip, koordinieren Arbeitsabläufe mit eindeutigen Funksprüchen und wenden das ECHO-Prinzip an. Sie priorisieren Erste Hilfe und Rettungskette und entscheiden bei austretenden Betriebsstoffen, Lärm, Schutzbereichen, Transport und Entsorgung umweltgerecht.
Modul 8
Verständniskontrolle Teilnehmende beantworten die abschließenden Fragen zu den zuvor bearbeiteten Grundlagen- und Praxismodulen. Die Verständniskontrolle fordert eine aufmerksame Einordnung der Inhalte und macht sichtbar, welche Themen vor dem weiteren Training wiederholt werden sollten.
Modul 9
Vorbegehung und örtliche Prüfung Teilnehmende untersuchen eine geplante innerörtliche Arbeitsstelle nach Regelplan BII/9. Sie prüfen Arbeitsfläche, Gehwegbreite, Parkflächen, Bäume, Grundstückszufahrt und vorhandene Verkehrszeichen, queren die Fahrbahn mit kontrolliertem Verkehrsblick und leiten einen sicheren, barrierefreien Notweg ab. Konflikte mit örtlichen Gegebenheiten werden bewertet und in geeignete Maßnahmen überführt.
Modul 10
Haltverbot vorbereiten und aufstellen Teilnehmende bereiten die rechtzeitige Ankündigung eines Haltverbots vor, prüfen Warnmarkierung, Rundumleuchte und Zurrpunkte eines Sicherungsfahrzeugs und wählen Verkehrszeichen, Zusatzzeichen, Schaftrohre, Fußplatten und Fußplattenträger aus. Sie sichern die Ladung, montieren Zeichen in korrekter Reihenfolge und stellen die Haltverbote standsicher und ohne vermeidbare Stolperstellen auf.
Modul 11
Aufbau der Verkehrssicherung Teilnehmende führen eine Sicht- und Funktionsprüfung an einem neuen Fahrzeug durch und stellen die Materialien für Regelplan BII/9 zusammen. Vor Ort prüfen sie Veränderungen, setzen bestehende Verkehrszeichen vorübergehend außer Kraft und bauen Verkehrszeichen, Leitbaken und Absperrschrankengitter in der richtigen Top-down-Reihenfolge auf. Defekte oder falsch positionierte Elemente werden erkannt, gestoppt und korrigiert.
Modul 12
Nachkontrolle der Verkehrssicherung Nach einem Unwetter kontrollieren Teilnehmende die zuvor aufgebaute Verkehrsabsicherung. Sie finden Warnleuchten und Abdeckungen auf der Fahrbahn, ein umgestürztes Verkehrszeichen, eine verdrehte Leitbake, ein verschobenes Absperrgitter und ein schiefes Verkehrszeichen. Jede Gefährdung wird bewertet und die Absicherung schrittweise wieder in einen sicheren Zustand gebracht.
Modul 13
Top Down Regelplanaufbausimulation CI-4 Nach einem kurzen Erklärvideo platzieren Teilnehmende Verkehrszeichen, Leitkegel und Arbeitsfahrzeuge aus der Vogelperspektive. Sie richten die Elemente für den Regelplan CI-4 aus, prüfen den Aufbau und korrigieren erkannte Fehler ohne Zeitdruck, bis die Anordnung erfolgreich validiert ist.
Modul 14
Top Down Regelplanaufbausimulation CII-4 Teilnehmende übertragen die Bedienlogik der Aufbausimulation auf den Regelplan CII-4. Sie wählen die benötigten Elemente aus dem Bauteilkatalog, positionieren und konfigurieren Zeichen, Kegel und Arbeitsfahrzeuge und nutzen die Prüfung, um Abstände, Ausrichtung und Vollständigkeit direkt zu korrigieren.
Modul 15
Verständniskontrolle 2 Zum Abschluss beantworten Teilnehmende Fragen zu den praktischen Modulen und Aufbausimulationen. Sie überprüfen ihre Entscheidungen zu Vorbegehung, Haltverbot, Aufbau, Nachkontrolle sowie den Regelplänen CI-4 und CII-4 und erkennen, welche Inhalte sie nochmals bearbeiten sollten.

Häufig gestellte Fragen

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier. Vereinbaren Sie alternativ ein unverbindliches Beratungsgespräch.

TOUGH geht über klassische E-Learnings hinaus: Digitale, realitätsnahe Simulationen bilden Baustellen, Bahnhöfe oder Straßen praxisnah ab. Mitarbeitende trainieren sichere Entscheidungen im „Serious Gaming“-Format – das steigert die Trainings-Effektivität, Motivation und nachweislich die Lernwirksamkeit. Als Tochter von HOCHTIEF bringt TOUGH zudem echtes Branchen-Know-how in die Inhalte ein.
Sie legen zunächst fest, wie viele Lizenzen benötigt werden. Die gekauften Lizenzen können anschließend im TOUGH Dashboard einfach per E-Mail-Adresse oder CSV-Import zugewiesen werden. Die Teilnehmenden absolvieren die Schulung anhand realer Arbeitssituationen in interaktiven Simulationen und praxisnahen Szenarien. Zum Abschluss erfolgt ein Abschlusstest zur Überprüfung des Lernerfolgs. Teilnahmen, Ergebnisse und Zertifikate werden automatisch erfasst und zentral dokumentiert. Dadurch stehen alle Nachweise jederzeit übersichtlich für Audits und interne Dokumentationen bereit.
Die Kosten richten sich nach Anzahl der Teilnehmenden und gewähltem Paket. Pro Lizenz erhalten Sie Zugriff auf das gesamte TOUGH Training Portfolio. Durch das digitale Schulungsformat können insbesondere bei größeren Teams Zeit- und Kostenaufwände deutlich reduziert werden.
Ja. Trainings können zentral verwaltet und mehreren Mitarbeitenden gleichzeitig zugewiesen werden. Teilnehmende benötigen jeweils ein eigenes Endgerät. Fortschritte, Ergebnisse und Zertifikate sind jederzeit übersichtlich im Dashboard einsehbar.
Die Prüfung kann wiederholt werden. Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Teilnehmenden die Inhalte sicher verstehen und korrekt anwenden können.
Das Zertifikat wird nach erfolgreichem Abschluss automatisch digital erstellt und steht unmittelbar zur Verfügung.
Ja. Inhalte können jederzeit erneut aufgerufen und zur Auffrischung genutzt werden.
Ja. Die Schulung kann jederzeit unterbrochen werden. Bei bearbeiteten/ abgeschlossenen Modulen wird der Fortschritt gespeichert. Begonnene, aber noch nicht abgeschlossene Module werden nicht zwischengespeichert und müssen von vorne bearbeitet werden, sobald die Schulung geschlossen wird.

Digitale Sicherheitstrainings für Bau und Infrastruktur

TOUGH TRAINING x HOCHTIEF

HOCHTIEF setzt als internationaler Infrastrukturkonzern mit rund 62.000 Mitarbeitenden intern auf innovative, skalierbare Schulungstechnologien, die Mitarbeitende praxisnah und effektiv auf Risiken vorbereiten und so vor Unfällen schützen. Mit TOUGH Training als HOCHTIEF-Tochter wird diese Erfahrung für den externen Markt zugänglich – für mehr Sicherheit in der Bau- und Infrastrukturbranche. TOUGH entwickelt digitale Sicherheitsschulungen für Bau, Infrastruktur, Straße, Gleis und Büro. Die browserbasierten Trainings verbinden reale Praxisanforderungen mit moderner 3D-Technologie, interaktiver Didaktik und fundierter Sicherheitsexpertise. Mit Einsätzen in mehr als vier Ländern und über 5.000 geschulten externen Mitarbeitenden unterstützt TOUGH Unternehmen dabei, Pflichtschulungen effizient, nachvollziehbar und praxisnah umzusetzen. Die mehrsprachigen, zertifizierten Schulungslösungen lassen sich flexibel in bestehende Prozesse integrieren und können offizielle Pflichtunterweisungen ersetzen.

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