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Online Schulung

Straßensicherheit
RSA 21 Schulung - Teil A, B, C
Fehler bei der Planung, Einrichtung oder Kontrolle von Arbeitsstellen im Straßenraum können schwere Unfälle auslösen. Teilnehmende prüfen reale Gefahrensituationen, planen Verkehrsabsicherungen nach RSA 21 und trainieren sichere Entscheidungen vom Aufbau bis zur Nachkontrolle.

Status

Fortschritt 0/14

Fällig bis

Geschätzte Lernzeit

6:45

Stunden

Verfügbare Sprachen

DE
Lizenz
Training nach RSA 21 / MVAS 99

149€

pro Lizenz, zzgl. MwSt.

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Häufige Fragen

Über TOUGH

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Kursbeschreibung

Das digitale Safety Training führt durch typische Arbeitssituationen an Arbeitsstellen im Straßenraum. Im Mittelpunkt stehen rechtliche Grundlagen, Planung und Vorbereitung, Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen, persönliche Schutzausrüstung, Sicherheitsabstände, Haltverbote, Regelpläne sowie Gefahren durch fließenden Verkehr, Unwetter, Betriebsstoffe und unklare Kommunikation. Die Szenarien reichen von innerörtlichen Gehwegbaustellen bis zu modellhaften Situationen auf Landstraßen und Autobahnen. Teilnehmende handeln aktiv: Sie prüfen Örtlichkeiten und Sicherungsfahrzeuge, wählen Materialien aus, bewerten Verkehrsführungen, bauen Absicherungen auf und korrigieren Mängel. In praktischen Simulationen setzen sie den Regelplan BII/9 sowie die Regelpläne CI-4 und CII-4 um, reagieren auf Unfälle und Umweltgefahren und kontrollieren eine Verkehrsabsicherung nach einem Unwetter. Ihr Unternehmen stärkt damit die Handlungssicherheit bei Planung, Aufbau, Betrieb und Nachkontrolle von Arbeitsstellen.

An wen richtet sich das Training

Mitarbeitende und Verantwortliche, die Arbeitsstellen im öffentlichen Straßenraum planen, vorbereiten, einrichten, betreiben oder kontrollieren und dabei Verkehrszeichen, Verkehrseinrichtungen, Sicherungsfahrzeuge und Regelpläne einsetzen.
Welche Inhalte werden in der Schulung behandelt?
Teilnehmende bewerten Gefahrensituationen im Straßenraum, halten Sicherheitsabstände ein, prüfen die eigene Position zum fließenden Verkehr und leiten aus Fehlverhalten mögliche Unfallfolgen ab.
Teilnehmende ordnen Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften und technische Regelwerke ein, prüfen verkehrsrechtliche Anordnungen und bewerten Verantwortung, Haftung und zulässige Eingriffe in bestehende Verkehrsführungen.
Teilnehmende prüfen Örtlichkeiten, Gehwege, Parkflächen, Hindernisse und vorhandene Verkehrszeichen, wählen persönliche Schutzausrüstung und Materialien aus und planen sichere, nachvollziehbare Arbeitsstellen.
Teilnehmende kontrollieren Sicherungsfahrzeuge, montieren Verkehrszeichen standsicher, richten Haltverbote ein und bauen Verkehrsabsicherungen in der richtigen Reihenfolge nach vorgegebenen Regelplänen auf.
Teilnehmende erkennen und korrigieren Mängel an Warnleuchten, Leitbaken, Absperrgittern und Verkehrszeichen, koordinieren Handlungen mit eindeutigen Rückmeldungen und reagieren strukturiert auf Unfälle, Unwetter und Umweltgefahren.
Teilnehmende platzieren Zeichen, Kegel und Arbeitsfahrzeuge in Top-Down-Simulationen, prüfen ihre Lösungen und verbessern fehlerhafte Aufbauten, bis die Regelpläne CI-4 und CII-4 korrekt umgesetzt sind.

Modulübersicht

Modul 1
Intro Überflug über das kommende Szenario: Die Teilnehmenden erhalten einen kurzen Einblick in typische Gefahrensituationen im Straßenraum sowie in die Trainingsumgebung und den Ablauf der kommenden Schulungsmodule.
Modul 2
Gefahrenszenario Teilnehmende bewegen sich in einer abgesicherten Arbeitsstelle, halten den SQ-Bereich zum fließenden Verkehr frei und prüfen, wie eine defekte Warnleuchte sicher behandelt wird. Ein simuliertes Unfallereignis macht sichtbar, welche Konsequenzen fehlende Aufmerksamkeit und unterschrittene Sicherheitsabstände haben. Die Teilnehmenden bewerten die Situation, stoppen unsicheres Verhalten und übertragen die Anforderungen aus RSA 21 und ASR A5.2 auf den Arbeitsalltag.
Modul 3
Rechtliche Grundlagen Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften und technische Regelwerke ein. Sie unterscheiden Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen, prüfen die Bedeutung der verkehrsrechtlichen Anordnung und bewerten Verantwortung und Haftung bei Aufbau, Kontrolle und Änderung einer Verkehrsabsicherung. Entscheidungen zu schnellem Eingreifen zeigen, wann Handeln erforderlich ist und welche Folgen Fehlverhalten haben kann.
Modul 4
Planung und Vorbereitung Teilnehmende planen eine Arbeitsstelle von der Zuständigkeitsklärung bis zur Umsetzung. Sie ordnen die Rollen von Straßenverkehrsbehörde, Straßenbaubehörde und Auftragnehmer beziehungsweise Verkehrssicherer zu, prüfen die verkehrsrechtliche Anordnung, wählen geeignete persönliche Schutzausrüstung und unterscheiden Arbeitsstellen nach Dauer und Einsatzsituation. An Regelplänen und Abstandstabellen erkennen sie Fehler, bewerten SQ- und Sicherheitsbereiche und reagieren strukturiert auf Abweichungen.
Modul 5
Durchführung und Betrieb Teilnehmende prüfen Verkehrszeichen, Reflexionsklassen, RAL-Gütezeichen, Größen, Montagehöhen und Aufstellvorrichtungen. Sie wählen Absperrmaterialien, Warnleuchten und Vorwarneinrichtungen aus, montieren Zeichen in der richtigen Kombination und sichern deren Standfestigkeit. Zusätzlich kontrollieren sie Arbeits- und Sicherungsfahrzeuge, erkennen Mängel im laufenden Betrieb und entscheiden, wie diese dokumentiert und sicher behoben werden.
Modul 6
Gefahren und Umwelt Teilnehmende analysieren eine modellhafte Unfall- und Gefahrensituation an einer Autobahnarbeitsstelle. Sie priorisieren Schutzmaßnahmen nach dem TOP-Prinzip, koordinieren Bewegungen mit eindeutigen Funksprüchen und wenden das ECHO-Prinzip an. Im Notfall ordnen sie die Rettungskette, sichern die Unfallstelle und leiten Erste-Hilfe-Maßnahmen ein. Bei austretenden Betriebsstoffen, Lärm, Witterung und Schutzbereichen wählen sie geeignete Maßnahmen für Umwelt-, Gewässer- und Selbstschutz.
Modul 7
Verständniskontrolle 1 Teilnehmende überprüfen ihr Wissen aus den vorangegangenen Modulen. Sie beantworten die Aufgaben aufmerksam und ordnen die behandelten Anforderungen, Gefahren und sicheren Handlungsweisen den jeweiligen Arbeitssituationen zu.
Modul 8
Vorbegehung und örtliche Prüfung Teilnehmende führen eine Vorbegehung für eine innerörtliche Arbeitsstelle nach Regelplan BII/9 durch. Sie prüfen Arbeitsbereich, Gehweg, Parkflächen, Hindernisse und vorhandene Verkehrszeichen, überqueren die Fahrbahn sicher und entscheiden, wo Haltverbote erforderlich sind. Anschließend planen sie einen barrierefreien Notweg, bewerten Konflikte mit bestehenden Zeichen und dokumentieren notwendige Änderungen in Anordnung, Regelplan und Verkehrszeichenplan.
Modul 9
Haltverbot vorbereiten und aufstellen Teilnehmende bereiten die Ankündigung eines Haltverbots vor, prüfen ein Sicherungsfahrzeug und wählen Verkehrszeichen, Zusatzzeichen, Schaftrohre, Fußplatten und weitere Materialien aus. Sie entscheiden über korrekte Zeichenkombinationen, Aufstellhöhen und Pfostenlängen, montieren die Elemente in der richtigen Reihenfolge und stellen sie standsicher auf. Dabei sichern sie Stolperstellen und berücksichtigen den vorgegebenen Zeitpunkt der Haltverbotsregelung.
Modul 10
Aufbau der Verkehrssicherung Teilnehmende prüfen nach Ablauf der Ankündigungsfrist ein Sicherungsfahrzeug und stellen die Materialien für den Regelplan BII/9 zusammen. Vor Ort entscheiden sie über die richtige Aufbaureihenfolge, richten Verkehrszeichen, Leitbaken und Absperrschrankengitter aus und setzen widersprechende Bestandszeichen außer Kraft. Eine Abschlusskontrolle deckt fehlerhafte Kennzeichnungen, defekte Leuchten, falsch gedrehte Fußplatten und unpassende Leitwirkungen auf.
Modul 11
Nachkontrolle der Verkehrssicherung Teilnehmende kontrollieren eine Verkehrsabsicherung nach einem Unwetter und finden alle entstandenen Mängel. Sie bewerten Warnleuchten auf der Fahrbahn, eine abgefallene Abdeckung, ein schräg befestigtes Verkehrszeichen, eine verdrehte Leitbake und ein verschobenes Absperrgitter. Danach bringen sie die Elemente wieder in die richtige Position und stellen eine eindeutige, sichere Verkehrs- und Gehwegführung her.
Modul 12
Top Down Regelplanaufbausimulation CI-4 In der Aufbausimulation können Teilnehmende gefahrlos und ohne Zeitdruck üben, wie der Regelplan CI-4 korrekt aufgebaut werden. Vor dem Start zeigt ein kurzes Erklärvideo, wie Bedienung, Kameraführung, Bauteilkatalog, und Prüfung funktionieren. Danach werden Zeichen, Kegel und Arbeitsfahrzeuge aus der Vogelperspektive platziert, eingestellt, validiert und können bei Fehlern direkt korrigiert werden.
Modul 13
Top Down Regelplanaufbausimulation CII-4 In der Aufbausimulation können Teilnehmende gefahrlos und ohne Zeitdruck üben, wie der Regelplan CII-4 korrekt aufgebaut werden. Vor dem Start zeigt ein kurzes Erklärvideo, wie Bedienung, Kameraführung, Bauteilkatalog, und Prüfung funktionieren. Danach werden Zeichen, Kegel und Arbeitsfahrzeuge aus der Vogelperspektive platziert, eingestellt, validiert und können bei Fehlern direkt korrigiert werden.
Modul 14
Verständniskontrolle 2 Teilnehmende überprüfen ihr Wissen abschließend. Sie beantworten die Fragen aufmerksam und wenden die Inhalte aus Vorbegehung, Haltverbotsankündigung, Aufbau, Nachkontrolle und Regelplansimulationen auf die vorgegebenen Situationen an.

Häufig gestellte Fragen

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier. Vereinbaren Sie alternativ ein unverbindliches Beratungsgespräch.

TOUGH geht über klassische E-Learnings hinaus: Digitale, realitätsnahe Simulationen bilden Baustellen, Bahnhöfe oder Straßen praxisnah ab. Mitarbeitende trainieren sichere Entscheidungen im „Serious Gaming“-Format – das steigert die Trainings-Effektivität, Motivation und nachweislich die Lernwirksamkeit. Als Tochter von HOCHTIEF bringt TOUGH zudem echtes Branchen-Know-how in die Inhalte ein.
Sie legen zunächst fest, wie viele Lizenzen benötigt werden. Die gekauften Lizenzen können anschließend im TOUGH Dashboard einfach per E-Mail-Adresse oder CSV-Import zugewiesen werden. Die Teilnehmenden absolvieren die Schulung anhand realer Arbeitssituationen in interaktiven Simulationen und praxisnahen Szenarien. Zum Abschluss erfolgt ein Abschlusstest zur Überprüfung des Lernerfolgs. Teilnahmen, Ergebnisse und Zertifikate werden automatisch erfasst und zentral dokumentiert. Dadurch stehen alle Nachweise jederzeit übersichtlich für Audits und interne Dokumentationen bereit.
Die Kosten richten sich nach Anzahl der Teilnehmenden und gewähltem Paket. Pro Lizenz erhalten Sie Zugriff auf das gesamte TOUGH Training Portfolio. Durch das digitale Schulungsformat können insbesondere bei größeren Teams Zeit- und Kostenaufwände deutlich reduziert werden.
Ja. Trainings können zentral verwaltet und mehreren Mitarbeitenden gleichzeitig zugewiesen werden. Teilnehmende benötigen jeweils ein eigenes Endgerät. Fortschritte, Ergebnisse und Zertifikate sind jederzeit übersichtlich im Dashboard einsehbar.
Die Prüfung kann wiederholt werden. Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Teilnehmenden die Inhalte sicher verstehen und korrekt anwenden können.
Das Zertifikat wird nach erfolgreichem Abschluss automatisch digital erstellt und steht unmittelbar zur Verfügung.
Ja. Inhalte können jederzeit erneut aufgerufen und zur Auffrischung genutzt werden.
Ja. Die Schulung kann jederzeit unterbrochen werden. Bei bearbeiteten/ abgeschlossenen Modulen wird der Fortschritt gespeichert. Begonnene, aber noch nicht abgeschlossene Module werden nicht zwischengespeichert und müssen von vorne bearbeitet werden, sobald die Schulung geschlossen wird.

Digitale Sicherheitstrainings für Bau und Infrastruktur

TOUGH TRAINING x HOCHTIEF

HOCHTIEF setzt als internationaler Infrastrukturkonzern mit rund 62.000 Mitarbeitenden intern auf innovative, skalierbare Schulungstechnologien, die Mitarbeitende praxisnah und effektiv auf Risiken vorbereiten und so vor Unfällen schützen. Mit TOUGH Training als HOCHTIEF-Tochter wird diese Erfahrung für den externen Markt zugänglich – für mehr Sicherheit in der Bau- und Infrastrukturbranche. TOUGH entwickelt digitale Sicherheitsschulungen für Bau, Infrastruktur, Straße, Gleis und Büro. Die browserbasierten Trainings verbinden reale Praxisanforderungen mit moderner 3D-Technologie, interaktiver Didaktik und fundierter Sicherheitsexpertise. Mit Einsätzen in mehr als vier Ländern und über 5.000 geschulten externen Mitarbeitenden unterstützt TOUGH Unternehmen dabei, Pflichtschulungen effizient, nachvollziehbar und praxisnah umzusetzen. Die mehrsprachigen, zertifizierten Schulungslösungen lassen sich flexibel in bestehende Prozesse integrieren und können offizielle Pflichtunterweisungen ersetzen.

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Über 5000 extern geschulte Mitarbeiter.

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Über 40 namhafte Kunden vertrauen bereits auf TOUGH.

Downloads

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Handout

Im Handout finden Sie die wichtigsten Inhalte, Regeln und Praxishinweise der Schulung übersichtlich zusammengefasst. Es dient als praktische Unterstützung zum Nachlesen, Vertiefen und Anwenden im Arbeitsalltag.

Sie müssen angemeldet sein, um das Handout herunterladen zu können.

Warum TOUGH mehr als eine digitale Pflichtschulung ist

Gefahren realistisch trainieren

Weg von trockener Theorie: Unsere 3D-Szenarien machen Gefahrensituationen erlebbar und helfen Mitarbeitenden, sicheres Verhalten praxisnah zu trainieren.

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